seniorenresidenz




Erfahrungsbericht der Aufnahmeorganisation Seniorenresidenz


Wie lange sind Sie schon eine Aufnahmeorganisation, bzw. wie viele Freiwilligen haben Sie bereits aufgenommen?
Die Senioren Residenz Mirabell hat erstmalig im Herbst 2004 eine europäische Freiwillige aufgenommen und seitdem haben uns insgesamt 6 EFD Freiwillige tatkräftig unterstützt.


Warum haben Sie sich entschlossen Europäische Freiwillige aufzunehmen?

Einerseits fanden und finden wir den intergenerativen Aspekt sehr interessant, der in der Pflege seltener herausgearbeitet werden kann, andererseits sind die interkulturellen Begegnungen sehr spannend und auch fruchtbringend für unsere BewohnerInnen.

Weiters ist der EFD natürlich eine unterstützende Bereicherung für unser psychosoziales Team. Dies kommt den BewohnerInnen wiederum zugute, weil manch Aktivität nur eingeschränkt möglich wäre ohne der Mithilfe der europäischen Freiwillige!


Welche Tätigkeiten/Aufgaben übernimmt der/die Freiwillige/r in Ihrer Organisation?

Tätigkeiten sind unterschiedlicher Natur, vor allem natürlich Mithilfe im psychosozialen Team, das sind einerseits Gruppenaktivitäten, wie zb Singrunde, Gymnastikrunde, Spielenachmittag, Handarbeits- & Bastelrunde,… andererseits auch eigenständige Aufgaben wie Spaziergänge, Gespräche mit BewohnerInnen usw.

Des weiteren stellen uns die EFD Freiwilligen auch immer ihr Heimatland vor, teilweise auch mit kulinarischen Spezialitäten der Region.


Gibt es einen besonderen Moment den Sie gerne mit uns teilen möchten?
Gibt es sehr viele, stellvertretend nehm ich einige heraus:

Als einmal eine europäische Freiwillige sich verabschiedet hat, meinte eine Bewohnerin mit Tränen in den Augen:
„Sie war wie eine Tochter, die ich leider nie hatte!“


Eine sehr demente Bewohnerin konnte aufgrund ihrer Erkrankung nur mehr nonverbal kommunizieren. Diese Bewohnerin war gegenüber fast allen Mitarbeitern reserviert bzw. zu manchen sogar aggressiv, jedoch bei der Freiwilligen hat sie fast immer sanft gelächelt und war kooperativ!


Eine Bewohnerin war früher Lehrerin, diese hat mit einer Freiwilligen immer etwas Deutsch gelernt. Später erzählte sie mir mal, dass sie seit ihrer Pensionierung nicht mehr so glücklich war, weil sie endlich wieder mal gebraucht wurde.

Daniel Autengruber


 

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