Sarah



Sarahs EFD auf Madeira


Seit ich das erste Mal das Meer gesehen habe, träume ich davon von Zuhause wegzugehen und im Ausland zu leben. Die Vorstellung eine völlig neue Kultur kennenzulernen, wollte ich nicht missen. Nicht zu vergessen, wie viele neue Kontakte man schließt und neue Landschaften man kennenlernt. Der Europaische Freiwilligendienst schien mir sofort das richtige für mich zu sein und ich fand auch auf Anhieb Projekte, die mich sehr interessierten und bewarb mich. Dann die große Überraschung, ich darf ein Jahr auf der paradiesischen Insel Madeira bleiben!

Mein Projekt startete am 1. Marz 2012 in Sao Vicente, ein kleines Dorf im Norden der Insel, geographisch isoliert und limitiert in Freizeitangeboten. Aufgrund dessen hat meine Hostorganisation “ Crescer Sem Risco” das Projekt “Jovens ao Encontro de Sao Vicente”- “ Jugendliche im Mittelpunkt von Sao Vicente” ins Leben gerufen und mich als Botschafterin ausgewählt. Meine Aufgabe war es, Freizeitaktivitäten, Workshops, Ausfluge und Spiele für die Kinder die unsre Organisation besuchten, zu organisieren. Oft kamen diese aus einen sozial-Schwächeren Hintergrund, hatten finanzielle oder pschychische Probleme, was meine Arbeit schwieriger aber auch spannender machte. Außerdem half ich ihnen mit ihren Schulaufgaben und unterstützte den Rest des Teams bei den täglichen Aufgaben, wie kochen oder mich um den Garten kümmern.

Das Ziel meines Projektes war es, frischen Wind in das schone aber rurale Sao Vicente zu bringen und mit meinen neuen Ideen und Aktivitäten, den Jugendlichen Zugehörigkeit und ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln. Leider vergessen die Jugendlichen und Kinder welch wertvolles Kultur und Naturerbe sie umgibt und viele geraten durch die Langeweile in Schwierigkeiten. Die Organisation unterstutzt Kinder von 6 bis 18 Jahren mit ihren kleinen und großen Schwierigkeiten und versucht den richtigen Weg zu weisen.  Natürlich hat meine Arbeit riesigen Spaß gemacht. Im Sommer war ich mit den Kindern baden und surfen und falls es regnete haben wir Filme gesehen oder Karten gespielt. Die Mädchen der Organisation teilten meine Leidenschaft fürs Tanzen, also habe ich Choreographien ausgearbeitet und mit ihnen anschließend trainiert. Jedes Kind war anders und ich musste immer ein offenes Ohr für kleine und große Probleme haben, aber ihr zufriedenes Lächeln und die Umarmungen waren jedes Kopfzerbrechen wert. Ich bekam viel mehr zurück als ich gab!  Für meine Arbeit war es fundamental Portugiesisch zu lernen, da kaum jemand in meinen Dorf Herr der englischen Sprache war, aber ich genoss es zusammen mit den Kindern die Sprache zu erlernen und entwickelte einen unglaublichen Ehrgeiz, da ich auch merkte wie wichtig die Sprache für die Integration in die neue  Gemeinschaft ist. Mit jeder Woche fiel es mir leichter mich zu unterhalten und ich konnte eine Beziehungen zu den Kindern aufbauen und auch außerhalb der Arbeit schnell Freundschaften schließen. Die Organisation und die Kindern sind für mich eine zweite Familie geworden.

Ich muss zugeben, dass es oft nicht leicht ist, völlig auf sich allein gestellt zu sein, Entscheidungen allein zu treffen und sein Leben selbst organisieren zu müssen ,aber es lasst einen unglaublich viel wachsen. Wenn man die richtige Menge an Mut und Motivation für den EFD mitbringt, kann einen nichts zurückschrecken und man kann einfach genießen und erfahren. Ich habe gelernt Initiative zu zeigen und durch die Arbeit mit andren Freiwilligen aus anderen Ländern und Kulturen, gelernt zuzuhören und in einer großen Gruppe zu arbeiten. Außerdem hat mich der EFD zu einem offeneren und selbstbewussteren Menschen gemacht. Ich musste so viel Neues und unbekanntes konfrontieren, was mich im Endeffekt nicht schwacher sondern starker gemacht hat. Ich bin unglaublich stolz darauf was ich in diesem Jahr erlebt und gelernt hab und ich kann es jedem Jugendlichen der sich nach mehr sehnt, nur ans Herz legen.

EFD Erfahrungsberichte

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