10. Salzburger Präventionsfrühstück:


„Was tun, wenns brenzelt? Früherkennung und Frühintervention zwischen Unterstützung und Kontrolle“

Unter dem Motto ‚Prävention, die aufweckt und schmeckt’ lud die Fachstelle Suchtprävention bereits zum zehnten Mal ein zu Vortrag, Expertenbeitrag sowie Diskussionen und Vernetzung; mehr als 70 Gäste – vorwiegend MultipliktorInnen aus Jugendsozialarbeit und pädagogischer Beratung - zeigten am „Jubiläumsfrühstück“ großes Interesse.

Früh erkennen, wenn Menschen – insbesondere Kinder und Jugendliche – aufgrund von riskantem Konsumverhalten in Bedrängnis sind und dann Unterstützung organisieren können: Zu diesem Thema referierte Prof. Dr. Martin Hafen in Salzburg. Wichtig an Früherkennung ist, den Blick zu schärfen für echte Problemanzeichen und folglich die präventive Wirkung durch konkretes Handeln umzusetzen.
Ziel von Früherkennung und Frühintervention in der Begleitung von Mädchen und Burschen ist die EIGENverantwortung, inklusive des Scheiterns und innerhalb der Grenzen des Grenzen-Setzens. Pädagogische Aufgabe dabei ist es, jede neue Positionierung dabei zu bewerten und als Einrichtung in jedem Moment (neu) entscheiden zu können:

  • Hinschauen und Handeln systematisieren
  • Verantwortung interdisziplinär teilen und  
  • den Austausch mit Fachpersonen organisieren.

Konklusio von Martin Hafens Ausführungen: Für Früherkennung sind tragende Beziehungen unverzichtbar; sie entsteht nicht „einfach“ – sie muss organisiert werden!

Der Schlüssel für gute Beziehungen ist eine gute Kommunikation – nichts leichter als das, wenn alles „easy-going“ ist. Um jedoch den Fuß in die Türe zu bekommen bei GesprächspartnerInnen mit problematischen Verhaltensweisen (sprich: jemand raucht, trinkt, kifft, shoppt oder zockt zuviel), hat sich besonders die Methode der Motivierenden Gesprächsführung bewährt, in Salzburg bei kompetenten TrainerInnen und preislich unschlagbar günstig zu erlernen bei den movin´- Seminaren der Fachstelle:

Manfred Hoy (Drogenberatung Salzburg) und Gerald Brandtner (Fachstelle Suchtprävention) stellen das movin´-Modell des Change-Talks vor.

Der Praxisbeitrag kommt diesmal von zwei ExpertInnen der Firma die Berater® Unternehmen Mensch: Barbara Brodinger und Andrea Ebner begleiten Jugendliche mit „schwerem Gepäck“ (und mit Vermittlung vom AMS) auf ihrem Weg ins Berufsleben – ob als erster Einstieg oder zu einer Höherqualifizierung. Dabei stehen ihnen gerade soziale Probleme und psychische Erkrankungen der Heranwachsenden als Hindernis in eine eigenverantwortliche Zukunft. Anschaulich und eindrucksvoll erzählen Brodinger und Ebner von generellen Entwicklungen und Einzelgeschichten.

Zusatzinformation: Das Jugendcoaching – Netzwerk berufliche Assistenz – ist ein Unterstützungsangebot für Jugendliche am Ende ihrer Schulpflicht und wird von bei pro mente Salzburg  getragen.  

Was immer wichtig bleibt: Gerade in „schwierigen Fällen“ auch als Fachleute keine vorschnellen Negativprognosen bezüglich eines individuellen Entwicklungsverlaufes geben und ressourcenorientiert bleiben. "Als aufmerksame Begleitperson sich den Blick für den guten Moment zu bewahren und ermutigend zu bleiben – auch das ist Früherkennung!“, meint Nicole Rögl-Höllbacher, Moderatorin des Vormittags und als Organisatorin – gemeinsam mit dem Team der Fachstelle – nun schon zum zehnten Mal in der Verantwortung für das PräventionsFrühstück.

Das Team der Fachstelle dankt allen treuen und neuen Gästen – TeilnehmerInnen aus vielen Berufsgruppen und Regionen – für ihr Interesse und ihre Verbundenheit!

akzente Fachstelle Suchtprävention: Wissen was wirkt – wir schaffen das Know-how für ein suchtfreies Leben! 0662/84 92 91-44, suchtpraevention@akzente.net

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