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kick mit

Fußballtraining von Mädchen für Mädchen!

kick mit - das sind Mädchen im Alter von 8 bis 13 Jahren, die über ein Jahr lang kostenlos Fußballspielen können. Unser vorrangiges Ziel ist es zunächst, Mädchen für Bewegung zu begeistern und damit Ihr Interesse an Sport und an gemeinsamen Aktivitäten zu entfachen sowie Impulse für persönliche Entwicklungsprozesse zu geben.

Die Mädchen können das kick mit-Training kostenlos für ein Schuljahr besuchen und sich in Fußball üben bzw. ausprobieren. Zusätzlich zum sportlichen Aspekt der Ballsporteinheiten wollen wir die teilnehmenden Mädchen in ihrem Selbstwert sowie in ihrem positiven Körpergefühl stärken.

Die Leitmotive unseres Projekts sind Integration, Anerkennung, Partizipation und Empowerment:

  • Integration in den Sport und über den Sport hinaus: Fußball bietet den Mädchen die Chance auf Gleichheit, Partizipation und gesellschaftliche Anerkennung. Durch die Integration von Mädchen in diesen "Männersport" werden strukturelle und soziale Ungleichheiten vermindert, ohne neue Abhängigkeiten zu schaffen. Dadurch werden letztendlich positive persönliche und gesellschaftliche Entwicklungen angestoßen.

  • Persönliche, institutionelle oder soziale Anerkennung sind eng miteinander verbunden. Dazu gehören Selbstachtung und Respekt gegenüber anderen. Im Fußball hängen sportliche Erfolge sowohl von den individuellen Fähigkeiten der Spielerinnen und Spieler als auch von ihrem Zusammenspiel und Teamgeist ab. Der Teamsport fördert auch die Akzeptanz kultureller, sozialer, geschlechtsspezifischer oder individueller Unterschiede und trägt zur individuellen Selbstverwirklichung bei. Vielfalt wird Teil der eigenen Identität.

  • Partizipation meint die freiwillige und aktive Beteiligung von Bürger/innen am sozialen, kulturellen und politischen Leben einer Gesellschaft. Für eine lebendige Demokratie, die sich nicht bloß auf politische Wahlen beschränkt, ist Teilhabe ein wichtiges Instrument um Chancengleichheit und Gerechtigkeit zu verwirklichen. Im Fußball, als weltweite Sportart Nr. 1, kann vergleichsweise einfach Teilhabe erreicht werden: Die Ausrüstung ist kostengünstig, das Regelwerk einfach und auch die Sprache ist kein wesentlicher Hinderungsgrund.

  • Empowerment-Strategien lassen sich im Rahmen des Sports gut verwirklichen. Mit diesen kann die persönliche Unabhängigkeit gestärkt und das nötige Selbstvertrauen für eigene Entscheidungen aufgebaut werden. Im Fußball werden Menschen spielerisch in die Lage versetzt, sich für ihre Ziele und Belange einzusetzen und gemeinsam zu organisieren. So lernen sie längerfristig, aktiv an der Gesellschaft und den politischen Entscheidungsprozessen teilzuhaben. Besonders für jüngere Spielerinnen ist der Sport wichtiger Sozialisationsmotor, wo sie Verantwortung einüben bzw. übernehmen und die eigenen Vorstellungen und das eigene Verhalten mit gesellschaftlichen Werten und Normen vergleichen können.

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