Nachbericht

 

Der „WeltRaum“ macht Station in Bischofshofen

Am 14. Jänner war der akzente WeltRaum im Kultursaal Bischofshofen zu Gast – mit 100 SchülerInnen & Lehrlingen wurde wieder heiß diskutiert.

Auf welche unabhängigen Datennetzwerke kann ich zurückgreifen, wenn ich meine Daten nicht über die „großen“ Server von Google & Co. laufen lassen will? Welche Quellen zeigen mir an, woher meine Jeans wirklich kommt und welche seltenen Erden in meinem Handy vorkommen? Und könnte man nicht AsylwerberInnen arbeiten lassen, damit sie sich besser integrieren?

LAbg. Barbara Sieberth von den Grünen und Andrea Holz-Dahrenstaedt, Salzburgs Kinder- und Jugendanwältin diskutierten Fragen der Menschenrechte – sind wirklich alle Menschen vor dem Gesetz gleich? Gelten für Männer und Frauen die gleichen Rechte und was kann jeder einzelne tun, wenn er merkt, dass jemand nicht gerecht behandelt wird?

Angela Riegler, Leiterin der Konsumentenabteilung der Arbeiterkammer Salzburg informierte in der Gruppe „globaler Konsum und globales Wirtschaften“ über globale Produktionszusammenhänge; Asdin El Habbassi, Nationalratsabgeordneter der ÖVP gab dazu eine pol. Einschätzung seiner Partei. Julia Fraunberger, Social Media Expertin des Instituts für Medienbildung und LAbg. Nicole Solarz von der SPÖ hatten in der Gruppe „Digitale Medien und Datenschutz“ vor allem Mädchen und Burschen, die genau wissen wollten, welche Daten von ihnen gespeichert werden könnten und zu welchen Zwecken.

Stefan Wally von der Robert Jungk-Stiftung brachte neue Gedanken rund um das Thema „Demokratie“ ein und Christian Rosenlechner erklärte die Einstellung des Team Stronach dazu. Das Hauptthema des Tages war aber „Bildung – Werte. Wohin soll dich dein persönlicher Lebensweg führen?“ Hilla Lindhuber, Bildungsreferentin der Arbeiterkammer Salzburg, beschäftigte sich in ihrem Impulsvortrag vor allem damit, wie Bildung im Elternhaus vererbt wird und dass das jährliche Nachhilfevolumen im Bundesland Salzburg rund 5,5 Millionen Euro beträgt. 16 Prozent der österreichischen SchülerInnen gehören am Ende der Pflichtschulzeit zu den SpitzenschülerInnen, 26 Prozent aber zu den RisikoschülerInnen – hier wurde die Frage gestellt, welche Maßnahmen in Zukunft gesetzt werden sollen, um diesen Ergebnissen entgegenzuwirken.

Marlene Svazek, vom Ring Freiheitlicher Jugend Salzburg, erläuterte dazu die bildungspolitischen Ideen der FPÖ. Heftig diskutiert wurde vor allem das Thema ‚Zentralmatura’ – die anwesenden Jugendlichen fühlten sich zu wenig informiert und vorbereitet und gaben zu bedenken, dass die Umsetzung der Zentralmatura zu wenig durchgeplant und schlecht organisiert sei.


Kontakt: a.ebner@akzente.nete.rauter@akzente.net

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