Workshops in der außerschulischen Jugendarbeit

 

Der Klimawandel, der Ökologische Fußabdruck oder die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele: all diese Themen kennen wir zumindest vom Hörensagen, aber das alleine reicht nicht aus. Es ist wichtig, eine flächendeckende Bewusstseinsbildung zu schaffen und dann das erlangte Wissen und die Informationen sinnvoll zu nutzen, um für eine lebenswerte Zukunft aktiv Schritte zu setzen. Folgende Workshops dienen der Auseinandersetzung und der Aufklärung in Hinblick auf wichtige Umweltthemen und richten sich an Jugendliche in der außerschulischen Jugendarbeit:

  • "Plastik im Meer - was hat das mit mir zu tun?"

    Plastik im Meer gelangt letztendlich über die Nahrungskette auch auf unsere Teller und hat Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Und an der weltweiten Verschmutzung der Meere durch Plastik sind auch wir ÖsterreicherInnen beteiligt, auch wenn wir nicht am Meer liegen. Der Workshop dient dazu, sich diese Tatsachen bewusst zu machen. Über das Kennenlernen unterschiedlicher Verpackungsmaterialien, Trinkproben mit verbunden Augen aus unterschiedlichen Trinkgefäßen bis hin zur Auseinandersetzung mit den Folgen der Plastikverschmutzung erlangen die Jugendlichen ein Bewusstsein dafür, zukünftig nachzudenken, welche Verpackungsmaterialien besser nicht verwendet werden bzw. was sie tun können, um die Meere und damit letztendlich uns selbst zu schützen.

  • "Fridays for Future - Darf ich jetzt Schule schwänzen?"

    Greta Thunberg hat im Herbst 2018 eine Bewegung ins Leben gerufen, indem sie für das Klima zunächst ein paar Wochen und dann jeweils freitags die Schule geschwänzt hat, um mit Transparenten und Reden PolitikerInnen darauf aufmerksam zu machen, dass eine straffere Klimapolitik notwendig ist, um den Klimawandel und die damit verbundenen Folgen einzudämmen. Die Bewegung ist im Frühjahr 2019 auch in Österreich bzw. in Salzburg angekommen. Viele SchülerInnen (und auch Erwachsene) schließen sich freitags den Demonstrationen an und schwänzen dafür sogar die Schule. Im Workshop wird diskutiert, ob das gerechtfertigt ist, ob es überhaupt Sinn macht, ob PolitikerInnen deswegen mehr zuhören, als vorher und welche Sorgen und Ängste in Hinblick auf unsere Zukunft die Jugendlichen beschäftigt.

  • "Mein Umfeld - meine Umwelt"

    Die Jugendeinrichtung ist für viele ein wichtiger Treffpunkt und Teil des alltäglichen Lebens. Umso wichtiger ist es, den Raum und das direkte Umfeld als Sozialraum, aber auch als Umwelt wahrzunehmen. Durch die massive Nutzung von Smartphones und anderen tragbaren Geräten ist das Versenken in der digitalen Welt vorprogrammiert, der Rundumblick auf die tatsächliche Umwelt geht zunehmend verloren. Und das bringt nicht nur Nachteile für die persönliche Wahrnehmung durch unsere Sinne, sondern auch einen Nachteil für den Umweltschutz. Ein sich Auseinandersetzen mit dem Umfeld und der Umwelt schafft ein Gefühl und ein Verständnis dafür, wie wichtig es ist, respekt- und verantwortungsvoll damit umzugehen. Im Workshop wird das mit verschiedenen Methoden herausgearbeitet bzw. kann der Workshop auch dazu dienen, in der Einrichtung, rund um diese oder in der Gemeinde ein nachhaltiges Projekt zu starten (zB Garten anlegen, Aufräumaktion, Nistplätze für Tiere bauen etc.).

Dauer eines Workshops: 2 bis 3 Stunden, kostenlos, Anmeldung per E-Mail oder telefonisch

Falls Sie ein spezielles Thema für Ihre Einrichtung wünschen, melden Sie sich gerne mit Ihrer individuellen Anfrage und ein Workshop kann Ihrem Angebot entsprechend angeboten werden. Das Workshopangebot wird zudem regelmäßig auf aktuelle Themen angepasst.

 

 

Kontakt

Nina Köberl

Umwelt & Nachhaltigkeit
n.koeberl@akzente.net
0662/84 92 91-35
mobil: 0699/17 142 499